ÖH Uni Wien: Absurde Prüfungsbedingungen verhindern das Studium

Befürchtungen der ÖH Uni Wien bewahrheiten sich

Die ersten Ergebnisse der StEOP, der Studieneingans- und Orientierungsphase, die alle neuen Student_innen seit Wintersemster 2011 überstehen müssen, sind mittlerweile an der Universität Wien eingetroffen. Wie befürchtet wurden Studierende mit sehr selektiven Bedingungen und enormen Belastungen konfrontiert und bei einzelnen Studiengängen waren die Durchfallquoten eklatant hoch. Bei einigen Studienrichtungen, wie der Biologie bestanden weniger als die Hälfte der Studierenden beim ersten Prüfungsantritt.

Nach nur zwei Prüfungsantritten sehen sich viele Studierenden gerade in Wien dann vor dem endgültigen Aus, weil die Universität Wien auf die rigideste Umsetzung der StEOP Regelungen bestanden hat, wo andere Universitäten kein Problem damit haben mehrere Antritte zu ermöglichen.

Neu an der Universität, werden Studierenden mit oft extremen Mengen an Lernstoff konfrontiert, den sie sich selbstständig erarbeiten müssen, nur um schließlich in einer Prüfung zu landen, die einem einzigen Ratespiel gleicht. Dies berichteten zum Beispiel viele Studierende der Pädagogik der ÖH Uni Wien.

Die meisten von Ihnen hatten das konkrete Ziel, Lehrer_in zu werden, und weil die STEOP eben in keiner Weise Orientierungshilfe gibt, sehen diese Student_innen nun auch keine Alternativen. Die Studierenden werden lebenslang für das betreffende Studium an dieser Universität gesperrt und somit stark in ihrem Recht auf Bildung und freie Berufswahl beschnitten.

Für die ÖH Uni Wien ist klar, dieser Zustand ist untragbar- die StEOP muss gestoppt werden!

(Quelle: OTS /  ÖH Uni Wien)


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