Cortolezis-Schlager: Internationalisierung im Hochschulbereich forcieren

Möglichkeiten für internationale Erfahrung in Studienplänen festschreiben - Intensivierung von Forschungskooperationen angehen

"In einer globalisierten Wissensgesellschaft ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Vernetzung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Österreich ein unverzichtbares Element", sagte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Mag. Katharina Cortolezis-Schlager, anlässlich der heutigen Pressekonferenz "Internationalisierung und Mobilität im österreichischen Hochschulraum". Als zentrales Anliegen formulierte die Wissenschaftssprecherin, dass in allen Studienplänen das Sammeln von wertvollen, internationalen Erfahrungen ohne Zeitverlust festgeschrieben werde. "Gerade im internationalen Bereich sind Auslandsaufenthalte wesentlicher Bestandteil moderner wissenschaftlicher Karrieren. Bereits bei der mittelalterlichen Gesellenwanderschaft reiste man quer durch Europa, um bei verschiedenen Meisterschulen das Handwerk zu komplettieren", so Cortolezis-Schlager weiter.

Österreichische Forscher bringen sich auf europäischer und internationaler Ebene sehr stark ein. "Dazu soll in einem ersten Schritt ein detaillierter Überblick geschaffen werden. Mit der vom Joanneum Research und in Zusammenarbeit der OeAD GmbH entwickelten Wissenslandkarte ist Österreich weltweit das erste Land, in dem alle Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ihre internationalen Angebote in Lehre und Forschung gemeinsam veröffentlichen können", führte Katharina Cortolezis-Schlager weiter aus.

"Österreich kann eine Vielzahl von hervorragenden Wissenschafterinnen und Wissenschaftern und herausragende Forschungsleistungen vorweisen. Wir beteiligen uns sehr erfolgreich an den Forschungsrahmen- und Mobilitätsprogrammen der Europäischen Union", erklärte Cortolezis-Schlager, die sich für die Intensivierung von Kooperationen einsetzt, um Österreich an die Spitze der Europäischen Union zu bringen. Man würde nach Ansicht der Wissenschaftssprecherin die Mobilität von Studierenden und Wissenschafterinnen und Wissenschafter fördern, wenn man sich bei den grenzüberschreitenden Lehr- und Forschungsprogrammen auf eine gemeinsame Sprache, wie zum Beispiel Englisch, einigen könnte. Die jeweilige Partneruniversität sollte zusätzlich eine Einführung in die Landessprache ermöglichen. Inhaltliche, sprachliche und kulturelle Vielfalt sollen künftig fixer Bestandteil der Bildung und Ausbildung sein. "Ich erachte es als wichtig, dass Kooperationsmodelle mit der heimischen Wirtschaft entwickelt werden. Neben der Lukrierung von Drittmitteln könnte man durch diese Maßnahme die internationale Wettbewerbsfähigkeit ausbauen und eine Stärkung des Forschungsstandorts erreichen", erläuterte Cortolezis-Schlager, die abschließend festhielt: "Im Zuge der Globalisierung wächst der Bedarf an Akademikerinnen und Akademikern mit internationaler Kompetenz. Diesem Umstand müssen wir Rechnung tragen und den Menschen in Österreich eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, internationale Erfahrungen zu sammeln", so Cortolezis-Schlager abschließend.

(Quelle: OTS / ÖVP-Parlamentsklub)

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