Tagesaktuelle, studierendenrelevante Nachrichten aus Österreich.
Am 20. Februar um Mitternacht hat an den Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck die elektronische Vorerfassung geendet, die die erste Voraussetzung für eine Teilnahme an den eigentlichen Aufnahmetests für das Human- bzw. Zahnmedizinstudium am 6. Juli ist.
Das Wissenschaftsministerium will sich mit der Frage, ob und wie den Unis der Mehrbedarf bei künftigen Bauprojekten vom Bund ersetzt wird, "im Rahmen der Leistungsvereinbarungen" beschäftigen, in denen generell die Frage von Kostenentwicklungen behandelt werde.
Nach den Rektoren der Universitäten Salzburg, Innsbruck und der Technischen Universität Graz hat nun auch Uni-Wien-Rektor Heinz Engl angekündigt, im Wintersemester 2012/13 eigenständig Gebühren einheben zu wollen.
Nach DocLX verpflichtet sich auch der zweite große Veranstalter von Maturareisen, SplashLine, auf aggressive Alkoholwerbung zu verzichten.
Der Plan der Regierung, "Steuerlücken" beim Umsatzsteuerrecht zu schließen, birgt versteckten finanziellen Mehrbedarf für die Finanzierung von Uni-Bauten - und zwar in beachtlicher Höhe.
Die Ärzte am Wiener Allgemeinen Krankenhaus machen wieder gegen Einsparungen mobil. Dass solche geplant sind, ergibt sich laut Betriebsrat aus dem Budget der Medizinischen Universität (die die Ärzte im AKH finanziert, Anm.)
Österreich befindet sich betreffend der Verlängerung der Medizin-Quote nach Worten von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) ".
Bundeskanzler Werner Faymann (S) hat das Nein der SPÖ zu Studiengebühren nach dem Ministerrat bekräftigt.
Durch die Aufhebung von Teilen der Studiengebührenregelung durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH) mit 1. März können die Universitäten künftig selbst festlegen, ob und in welcher Höhe sie Studiengebühren einheben - zumindest wenn es nach der vom Wissenschaftsministerium vertretenen Rechtssicht geht.
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (V) hat sich mit seinem neuerlichen Vorstoß, grobe Schulpflichtverletzungen mit 1.500 statt bisher 220 Euro Verwaltungsstrafe zu ahnden, harsche Kritik eingehandelt.
Der Koalitionsstreit um die Wiedereinführung von Studiengebühren setzt sich fort. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) kritisierte am Dienstag vor dem Ministerrat den Anstoß von Wissenschaftsminister Karl-Heinz Töchterle (V) an die Unis, Beiträge in ihre Satzungen zu schreiben und autonom einzuheben.
Die Medizinische Universität Graz weitet ihre PhD-Schiene aus: Die Erforschung der molekularen Mechanismen hinter der Entstehung von entzündlichen Prozessen und Krankheiten steht im Mittelpunkt des neuen vom Wissenschaftsfonds (FWF) geförderten Doktorandenkolleg "Molecular Fundamentals of Inflammation" (MOLIN).
Als "unverantwortlichen Aufruf" wertet SP-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl den erneuten Hinweis von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) an die Unis, sie sollten künftig autonom Studiengebühren einheben.