Freitag, 5.3., 21:00 – für 3.000 Studierende gab es an diesem Abend nur eine Veranstaltung: „Der Hörsaal wird verlegt – Festival Edition in der gesamten Ottakringer Brauerei“. Die Gewinnspielteilnahmen auf heimfest.at und die Auskünfte der Vorverkaufsstelle (Zitat: „Wir verbringen die letzten 3 Tage damit, hunderten von BesucherInnen zu erklären, dass es nur noch AK-Tickets gibt – Vorsicht: der Ansturm wird enorm“) ließen bereits ein fulminantes Spektakel erahnen. Dass aber dann um Punkt 21:00 die Schlange bereits bis raus auf die Feßtgasse reichte, damit konnte niemand rechnen.
An 3 Kassen – zeitweise sogar 4 – wurde abgefertigt, was das Zeug hielt, um alle BesucherInnen so rasch wie möglich die heiligen Hallen der Ottakringer Brauerei zu bringen. Bis Mitternacht riss diese Schlange nicht ab, mit jeder Bim folgten weitere Trauben voller Studierenden. Es war enorm. Bedenkt man, dass der Hörsaal in seiner ursprünglichen Location „nur“ Platz für rund 1.000 Studierende bot, war die Entscheidung, die Veranstaltung in die Ottakringer Brauerei zu verlegen, exakt die richtige.
The Beth Edges begannen um 22:30 mit ihrer Show. Der Hefeboden war bereits hier restlos voll, die ZuhörerInnen erlebten ein WELTKLASSE Konzert einer wirklichen WELTKLASSE Band. Nicht selten wurde festgestellt: The Beth Edges hätten von der Qualität ihrer Musik durchaus auch als „Headliner“ spielen können. Diese Formation hat definitiv das Potential, eine der wenigen ganz großen österreichischen Bands zu werden. Unter Garantie wird man von „The Beth Edges“ in Zukunft noch ganz viel hören.
Gegen 23:30 war es dann endlich so weit und „Heinz aus Wien“ betraten die Bühne. Schreie, Gekreische, Stagedives – die Halle war außer sich und „Heinz aus Wien“ genossen es sichtlich, all ihre Hits vergangener Tage gemeinsam mit den Studierenden zu trällern. Was für ein Auftritt, was für eine Stimmung.
Der Ansturm zu den Konzerten war enorm. Die 1.500 Plätze, die der Floor maximal bot, waren sofort „vergeben“ – die Securities mussten die Zugänge sperren, hinter denen sich in Windeseile lange Schlangen bildeten. Verständlich, dass sich niemand die Konzerte entgehen lassen wollte.
Dieser „Umstand“ war sicher auch schuld dafür, dass der Rock Floor in der Alten Technik an diesem Abend nicht ganz so stark in Gang kam. Es war schlichtweg zu kalt, der kurzfristige Temperatursturz verwandelte die Halle in einen kleinen Kühlraum und die Gäste bevorzugten es, den Abend langfristig eher auf einem der oberen – und somit wärmeren Floors – zu verbringen. Diese waren folglich überdurchschnittlich gut gefüllt.
Rockfloor / Audimax
Hörsaal 1 - die Elektronische Universität
Bad-Taste Floor / Hörsaal 2
Am Electro Floor sorgten Fabe, Roland Peer, Mahauutz Tronic und Machine für pulsierende Stimmung, während Spongetob und Angelfart am Bad Taste Floor für eine in der Form bis dato selten erlebte Stimmung sorgten. Ob Macarena oder Cotton Eye Joe, am Gerstenboden wurde eine ausgelassene „Kabinenparty“ gefeiert. „Geht scho geb ma Vuigas“ wurde hier sichtlich wörtlich genommen.
Die DJs Spongetob und Angelfart - Stimmungsanheizer in Perfektion :-)
Eines steht fest: mehr Technik und mehr Professionalität in Relation zu den Preisen wird man wohl auf keiner anderen studentischen Veranstaltung finden. Ohne die Unterstützung der zahlreichen Partner wäre eine Veranstaltung dieser Dimension nicht möglich.
Ein herzlicher Dank muss an dieser Stelle an „Ottakringer“ ausgesprochen werden, ohne deren enormes Engagement eine derartige Veranstaltung nicht umgesetzt werden könnte. Die „Mutter aller Biere“ fühlt sich eben auch den Studierenden verpflichtet und hat maßgeblichen Anteil, dass der „Hörsaal Neu“ in dieser Dimension erst möglich wird. Ein Dank geht im Weiteren an Bacardi, Red Bull, „Ich bin Wien“ und die UAF-Crew, die ebenso einen wesentlichen Teil zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Und selbstverständlich an alle DJs und VJs sowie Hannah Follert, deren Deko und vor allem die selbst gefertigte Büsten zum beliebtesten „Souvenir“ des Abends wurden. Unglaublich, wie viele BesucherInnen versuchten, einen der begehrten Köpfe aus der Brauerei zu schmuggeln.
Fazit: der „Hörsaal Neu“ gab eine fabelhafte Einstandsparty in der neuen „Alma Mater“. Mehr Floors, also noch abwechslungsreicher, und endlich wieder Platz für alle. Hier ziehen so viele Beteiligte am selben Strang, um das Genre „Studentenfest“ auf eine neue Ebene zu legen: höchste „Clubbing-Qualität“ zu studentischen Preisen. Denn auch Studierende haben trotz schmalem Börserl ein Recht darauf.
Freitag, 5.3., 21:00 – für 3.000 Studierende gab es an diesem Abend nur eine Veranstaltung: „Der Hörsaal wird verlegt – Festival Edition in der gesamten Ottakringer Brauerei“. Die Gewinnspielteilnahmen auf heimfest.at und die Auskünfte der Vorverkaufsstelle (Zitat: „Wir verbringen die letzten 3 Tage damit, hunderten von BesucherInnen zu erklären, dass es nur noch AK-Tickets gibt – Vorsicht: der Ansturm wird enorm“) ließen bereits ein fulminantes Spektakel erahnen. Dass aber dann um Punkt 21:00 die Schlange bereits bis raus auf die Feßtgasse reichte, damit konnte niemand rechnen.
An 3 Kassen – zeitweise sogar 4 – wurde abgefertigt, was das Zeug hielt, um alle BesucherInnen so rasch wie möglich die heiligen Hallen der Ottakringer Brauerei zu bringen. Bis Mitternacht riss diese Schlange nicht ab, mit jeder Bim folgten weitere Trauben voller Studierenden. Es war enorm. Bedenkt man, dass der Hörsaal in seiner ursprünglichen Location „nur“ Platz für rund 1.000 Studierende bot, war die Entscheidung, die Veranstaltung in die Ottakringer Brauerei zu verlegen, exakt die richtige.
The Beth Edges begannen um 22:30 mit ihrer Show. Der Hefeboden war bereits hier restlos voll, die ZuhörerInnen erlebten ein WELTKLASSE Konzert einer wirklichen WELTKLASSE Band. Nicht selten wurde festgestellt: The Beth Edges hätten von der Qualität ihrer Musik durchaus auch als „Headliner“ spielen können. Diese Formation hat definitiv das Potential, eine der wenigen ganz großen österreichischen Bands zu werden. Unter Garantie wird man von „The Beth Edges“ in Zukunft noch ganz viel hören.
Gegen 23:30 war es dann endlich so weit und „Heinz aus Wien“ betraten die Bühne. Schreie, Gekreische, Stagedives – die Halle war außer sich und „Heinz aus Wien“ genossen es sichtlich, all ihre Hits vergangener Tage gemeinsam mit den Studierenden zu trällern. Was für ein Auftritt, was für eine Stimmung.
Der Ansturm zu den Konzerten war enorm. Die 1.500 Plätze, die der Floor maximal bot, waren sofort „vergeben“ – die Securities mussten die Zugänge sperren, hinter denen sich in Windeseile lange Schlangen bildeten. Verständlich, dass sich niemand die Konzerte entgehen lassen wollte.
Dieser „Umstand“ war sicher auch schuld dafür, dass der Rock Floor in der Alten Technik an diesem Abend nicht ganz so stark in Gang kam. Es war schlichtweg zu kalt, der kurzfristige Temperatursturz verwandelte die Halle in einen kleinen Kühlraum und die Gäste bevorzugten es, den Abend langfristig eher auf einem der oberen – und somit wärmeren Floors – zu verbringen. Diese waren folglich überdurchschnittlich gut gefüllt.
Rockfloor / Audimax
Hörsaal 1 - die Elektronische Universität
Bad-Taste Floor / Hörsaal 2
Am Electro Floor sorgten Fabe, Roland Peer, Mahauutz Tronic und Machine für pulsierende Stimmung, während Spongetob und Angelfart am Bad Taste Floor für eine in der Form bis dato selten erlebte Stimmung sorgten. Ob Macarena oder Cotton Eye Joe, am Gerstenboden wurde eine ausgelassene „Kabinenparty“ gefeiert. „Geht scho geb ma Vuigas“ wurde hier sichtlich wörtlich genommen.
Die DJs Spongetob und Angelfart - Stimmungsanheizer in Perfektion :-)
Eines steht fest: mehr Technik und mehr Professionalität in Relation zu den Preisen wird man wohl auf keiner anderen studentischen Veranstaltung finden. Ohne die Unterstützung der zahlreichen Partner wäre eine Veranstaltung dieser Dimension nicht möglich.
Ein herzlicher Dank muss an dieser Stelle an „Ottakringer“ ausgesprochen werden, ohne deren enormes Engagement eine derartige Veranstaltung nicht umgesetzt werden könnte. Die „Mutter aller Biere“ fühlt sich eben auch den Studierenden verpflichtet und hat maßgeblichen Anteil, dass der „Hörsaal Neu“ in dieser Dimension erst möglich wird. Ein Dank geht im Weiteren an Bacardi, Red Bull, „Ich bin Wien“ und die UAF-Crew, die ebenso einen wesentlichen Teil zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Und selbstverständlich an alle DJs und VJs sowie Hannah Follert, deren Deko und vor allem die selbst gefertigte Büsten zum beliebtesten „Souvenir“ des Abends wurden. Unglaublich, wie viele BesucherInnen versuchten, einen der begehrten Köpfe aus der Brauerei zu schmuggeln.
Fazit: der „Hörsaal Neu“ gab eine fabelhafte Einstandsparty in der neuen „Alma Mater“. Mehr Floors, also noch abwechslungsreicher, und endlich wieder Platz für alle. Hier ziehen so viele Beteiligte am selben Strang, um das Genre „Studentenfest“ auf eine neue Ebene zu legen: höchste „Clubbing-Qualität“ zu studentischen Preisen. Denn auch Studierende haben trotz schmalem Börserl ein Recht darauf.
„Einen
schönen guten Abend. Wir sind Get Well Soon. Schön, dass ihr da
seid.“ - Get Well Soon. Hinter diesem verheißungsvollen Namen
stecken der 27-Jährige Oberschwabe Konstantin Gropper und seine
musikalische Entourage. Und diese bieten nicht nur was für die Ohren
und die Seele sondern auch für die Augen, da den Hintergrund eine
Video-Leinwand ziert. Optisch untermalen verschneite
Winterlandschaften, verschwommene Aufnahmen kämpfender Hirsche oder
auch mal der ein oder andere Einblick in das Leben eines kleinen,
dunkelhaarigen Mädchens die orchestrale Akkustik. Die schillernden
Popsymphonien versetzen die Hörer irgendwo zwischen sentimentalem
Schwermut und Leichtigkeit in synthetische Traumwelten. So sehr, dass
Gropper das stille Publikum ungewöhnlich barsch aus seiner Trance
reißt. „Was geht Salzburg?“ Dieses antwortet mit begeistertem
Applaus.
Das Verständnis des Wahlberliners von Text und
Komposition beruht dabei so gar nicht an Traditionell-hergebrachtem.
Get Well Soon machen Musik, die definitiv von der Norm abweicht. Ja,
man erliegt gar der Versuchung, den Herrn im Anzug als „herrlich
undeutsch“ zu bezeichnen. Mal tanzt der Philosoph des Indiepops
wild, schwingt die Gitarre und singt über „Angry Young Men“ oder
„If This Hat Is Missing I
Have Gone Hunting“. Mal mehr, mal weniger melancholisch – aber
stets mit der nötigen Portion an Facettenreichtum. Zwischen
groß arrangierten und demgegenüber sensibel-leisen Beiträgen kann
Gropper einmal mehr seine brüchig-naive Romantik entladen und
erschreckend düstere Klangwelten erschaffen. Nicht umsonst nennen
die Briten den Singer – Songwriter das „German Wunderkind“.
Was
Gropper sein Studium an der deutschen Popakademie in Mannheim
letztendlich genützt hat, weiß man nicht. Zumindest hat es ihm auch
nicht geschadet.
Wir verlosen für jeden Film 1 x 2 Freikarten! Bei jedem Film steht der betreffende Code: Oscar1-5... Code merken und dann einfach dem Link folgen und mitmachen. http://www.heimfest.at/gewinnspiele
Ein Film von Quentin Tarantino USA 2009 154 min, OmU
8 Oscar-Nominierungen : Bester Film, Beste Regie,
Bestes Originaldrehbuch, Bester Nebendarsteller, Beste Kamera, Bester
Schnitt, Bester Ton, Beste Toneffekte
9 Oscar-Nominierungen: Bester Film, Bester
Hauptdarsteller, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera,
Bester Schnitt, Bester Ton, Beste Toneffekte, Beste Filmmusik
Ab ca. 1 Uhr
RED CARPET-SHOW Live-Übertragung der Ankunft der Stars zur Oscar-Verleihung
Ab ca. 2 Uhr DIE OSCAR®-VERLEIHUNG 2009 Live-Übertragung aus dem Kodak Theatre L.A.
Im Laufe des Abends findet die traditionelle OSCAR-WETTE statt. Bis 2 Uhr können Wetten auf die möglichen Oscar-Gewinner abgegeben werden. Im Anschluss an die Verleihung werden unter
den Anwesenden die richtigen Tipps mit schönen Preisen belohnt.
Wer in ABENDKLEIDUNG im GARTENBAUKINO erscheint,
bekommt ein Glas SZIGETI SEKT GRATIS.
**********************************************
Tickets für die Filmvorstellungen sind ab sofort im GARTENBAUKINO Parkring 12 1010 Wien erhältlich.
Im Rockhouse dröhnten vergangenen Mittwoch
erneut die Verstärker. Der lokale Support „7yearsbadluck“ konnte mit seinem
verzerrten Punkrock schon einiges vorlegen. Die Mischung des Trios aus
peitschendem Schlagzeug sowie verzerrten Saiteninstrumenten zogen das zunächst
spärlich Publikum in den Bann und ließ es schon einmal für den Höhepunkt des
Abends, die spanischen „The Locos“, warm laufen. Diese können eine nicht ganz
gewöhnliche Entstehungsgeschichte ihr Eigen nennen. Anstatt sich mit lästigen
Abschiedsgrübeleien oder der obligatorischen Erholungspause hinzugeben,
beschloss der ehemalige Ska-P-Sänger „Pipi“ den Weg des Proberaumes und der
Bühnen weiterzugehen.
Skeptische Kritiker hielten dieses Vorhaben zunächst für
den reinen Wahnsinn – daher auch der Name der siebenköpfigen Truppe: The Locos
– zu Deutsch: Die Verrückten. Doch der exzentrische Frontmann und seineKollegen - eine Horde Gleichgesinnter, die er
durch improvisierte Castings zusammen führte – entfliehen dem Wahnsinn durch
ihre Interpretation von Ska. Dabei handelt es sich um eine Kombination mit
aggressivem Punk, die wie mit voller Geschwindigkeit nach vorne rauscht, ohne auch
nur eine Sekunde lang anzuhalten. Die aufgedrehte Rasselbande verwandelte die
Bühne in ihren persönlichen Spielplatz. Und die Energie der sieben sprang
sofort auf das Publikum über. Denn die tanzende Menge ist ihrem durch einen
Irokesenschnitt gekrönten König „Pipi“ von Anfang an hörig. Schließlich weiß
der sich zu inszenieren. Mal fetzt er als bulliger Polizist mit Schlagknüppel,
mal als hoher Geistlicher, dem ein hölzernes Kruzifix um den Hals baumelt oder
als Zirkusdirektor, umher, lässt sich jagen oder übernimmt kurzerhand die
Gitarre. Zwischendurch erhebt sich eine aufblasbare Freiheitsstatue aus dem
nichts, mit dem Unterschied, dass ihr Gesicht zur grotesken Fratze verzogen
ist.
Die Spaßvögel sind jedenfalls immer wieder für eine Überraschung gut,
indem sie „Don’t worry, be happy“ auf Spanisch übersetzen sowie ihre Version
von Blurs „Song Two“ zum Besten geben. Eigene Songs der zwei bisher erschienen
Alben „Jaula de Grillos“ und „Energía Inagotable“ sind von einem Rhythmus geprägt,
der direkt nach vorne geht. Sie sind unverschlüsselte Nachrichten gegen das
System, lebendige Farben des alltäglichen Kampfes. „Pipi“ hat in einer völlig
natürlichen Art und Weise seinen neuen Platz in einer Band, in seiner Band The
Locos gefunden und tut hier nach wie vor das, was er am besten kann: Entertainen!
Seine Performance, seine Präsenz auf der Bühne, die diversen Kostümwechsel und
halsbrecherischen Bühnenstunts sind und bleiben legendär.
Nach
dem künstlerisch wie vom Publikums- und Medien-Echo her triumphalen 10.
Jubiläums-Akkordeonfestival sind die Vorzeichen gut, dass das 11. INTERNATIONALE AKKORDEONFESTIVAL WIEN
2010, das vom 20.2. 2010 bis zum 22.3. 2010 über diverse Bühnen der
Musikstadt Wien geht, dieses hohe Niveau weiter ausbaut.
Nach
einem vorgelagerten „Preview“ am 15.2.,
einem musikalischen Gipfeltreffen von Otto Lechner, Karl Hodina und Krzysztof
Dobrek im wiedereröffneten Vindobona entfaltet sich die programmatische
Vielfalt des heurigen Akkordeonfestivals.
Eine zentrale Programmschiene ist dabei „A Tribute
to Lars Hollmer“ mit der des 2008 verstorbenen schwedischen Musikers und
Gründungsmitglieds des ACCORDION TRIBE gedacht wird. Lars Hollmer´s ACCORDION
TRIBE-KollegInnen Bratko Bibic, Maria Kalaniemi, Guy Klucevsek und Otto Lechner
werden in seinem Andenken spezielle Konzertabende gestalten. Lechner und
Klucevsek konzertieren am 22.2. im Metropol, Maria Kalamniemi mit Eero
Grundström am 5.3. im Ehrbaar Saal und am 20.3. beschließen Bratko Bibic &
The Madleys Trio die musikalische Verbeugung vor einem ganz Großen der
(Akkordeon-)Musik.
Das
11. INTERNATIONALE AKKORDEONFESTIVAL 2010 hat auch Neuigkeiten zu bieten, mit
der GÜRTEL LATE NIGHT TOUR werden
erstmals Konzerte im Herzen der jungen Musikmeile um CHELSEA und RHIZ
angeboten, Beginn jeweils pünktlich um 23h. Weil die Musik und das Akkordeon
niemals – oder höchstens spät – schlafen gehen …
Schon
bestens eingeführt sind die Reihen STUMMFILM
MATINEE – AkkordeonistInnen vertonen live Stummfilmklassiker – und der MAGIC AFTERNOON für Kinder allen Alters,
die jeweils sonntags ihr zahlreiches und begeistertes Publikum finden.
Bei
einem Festival, das sich über einen Monat (!!!) erstreckt, ist es schwer
einzelne Programmpunkte herauszuheben, weil jeder Abend, jedes Konzert mit
größtmöglicher Sorgfalt programmiert und umgesetzt wird und weil sich das
Festival auch als gesamtheitliches Statement versteht. Naturgemäß als besondere
Schmankerl sind dabei die Eröffnungs-
und Abschlussgalas zu verstehen. In das Akkordeonfestival hinein führen am
20.2. Lorin Sklamberg (Leadsänger der Klezmatics) & Susan McKeown und das
junge Akkordeonwunder Paul Schuberth im Theater Akzent, am 21.2. 5/8erl in
Ehr’n und der große Roland Neuwirth mit seinem Trio im Schutzhaus Zukunft. Den Abschied vom Akkordeonfestival versüßen akustischWalther Soyka & Karl Stirner / Ernst
Molden & Band (21.3. Metropol) und Dobrek Bistro (22.3., Orpheum).
Dazwischen
liegt eine ungeheure Menge an Auftritten nationaler und internationaler
KünstlerInnen, die das Akkordeon in seiner ganzen stilistischen Bandbreite
zwischen Tradition und Innovation erlebbar machen, ein pralles Füllhorn
musikalischer Geschenke und Möglichkeiten.
Tauchen
Sie darin ein und genießen Sie das 11.
INTERNATIONALEN AKKORDEONFESTIVAL WIEN 2010!
Schnee,
Eis und klirrende Kälte zum Trotz lief das Line-Up vergangenen
Sonntag im Salzburger Rockhouse zur Höchstform auf. Den Eintritt in
den wilden Punkzirkus eröffneten die Salzburger Lokalmatadoren von
„Zufallstreffer". Vor knapp zwei Wochen hatte die junge
Punkband den Heimo-Erbse-Preis überreicht bekommen. Als Opener
zeigten sie den Hörern, wo es an diesem Abend musikalisch lang gehen
sollte.
Twin
Atlantic hatten es dagegen nicht leicht. - Mussten sich die vier doch
vor sichtlich enttäuschten Zuschauern bewähren, die US-Combo Story
of the Year erwartet hatten. Doch die anfängliche, etwas ungelenke
Unsicherheit legten die Schotten nach den ersten Akkorden ab.
Stattdessen wirbelten die Musiker aus Glasgow irgendwo zwischen
Alternativ Rock und Power Pop über die Bühne. Eher nebensächlich
erschien die Tatsache, dass eigentlich kaum jemand verstand, was
Sänger Sam McTrusty in dickem schottischen Akzent zwischen den
ähnlich gestrickten Songs erzählte.
Anders
sah es nach der Umbaupause aus. Was passiert, wenn man zwei völlig
disparate Genres kombiniert, zeigte dann der Headliner Enter Shikari.
Es liest sich nicht nur nach einem eigenwilligen Experiment Trance,
Drum’n‘Bass und Post-Hardcore zu mischen, es hört sich auch so
an. Zugegeben, das mit der Elektronik hatten schon unzählige
Industrial-Truppen auf ihre Fahnen geschrieben, neu sind allerdings
polternde Gitarrenstampfer, emotional berstende Mitsingrefrains sowie
übelstes Hartkern-Grunting und –Screaming - gespickt mit
sphärischen Synthesizer-Arrangements und hypnotischen
Keyboard-Orgien. Relativ schnell wurde klar, dass die Briten weder
Kosten noch Mühen für eine flackernde Lichtshow gescheut hatten.
Gereift sind sie allemal, schon allein weil auch abseits vom Sound
ein Bogen um die übliche Emocore-Thematik geschlagen wurde. Da wären
politische, beinahe nachdenkliche Texte, sowie Gesang, der in bester
The-Streets-Manier vorgetragen wird. Die Party darf trotzdem nicht
fehlen. Während Sänger Rou Reynolds zwischen seinen
Keyboard-Einlagen zur energiegeladenen Rampensau mutierte, nahm das
übrige Trio die Rolle der Entertainer ein. Im etwa 70-minütigen Set
wurde mit „No sleep tonight“ oder „Juggernauts“ nicht
ausschließlich der Fokus auf das aktuelle Album „Common Dreads“
gelegt, sondern auch auf „Mothership“ oder das lang ersehnte
„Sorry you’re not a winner“ zurück gegriffen.
Das
ungewöhnliche Experiment Trancecore hätte in die Hose gehen können.
Tut es aber nicht.
Was soll man noch groß sagen? Wie immer wurde das Hoffest gestürmt, wie immer war’s eng und wie immer war die Stimmung auf allen Floors hervorragend. Nach so vielen Jahren der Hoffest-Berichterstattung gibt es einfach kaum noch Aspekte, die wir noch nicht durchleuchtet und positiv hervorgehoben hätten. Es ist und bleibt so: wenn das Hoffest schreit, dann folgt ganz Wien. Auch ein Dank von uns an euch für die grandiose Stimmung am Heimfest.at-Floor.
Einziger Kritikpunkt dieses Mal: die Preisgestaltung am Eingang. Kurzfristig musste der Eintritt aufgrund einiger, unvorhersehbarer Extra-Kosten von €3 auf €4 angehoben werden. Deshalb auch an dieser Stelle die offizielle Entschuldigung der Veranstalter, die die Eintrittserhöhung aufgrund der Kurzfristigkeit leider nicht mehr rechtzeitig kommunizieren konnten. Kalkuliert wird halt nur auf der WU, da kann man bei der TU schon ein wenig Nachsehen haben...